3. Abonnementskonzert

Mittwoch, 5. Nov. 2014, 20 Uhr
Aula Pädagogische Maturitätsschule Kreuzlingen

Ensemble Percorda

Ineke Busch und Daniel Kartmann (Schlagzeug)
Oliver Prechtl und Florian Kunz (Klavier)

percorda

A. + J. Philidor    Marsch für 2 Paar Kesselpauken
J. Brahms    Variationen über ein Thema von J. Haydn
B. Bartok    Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug

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Einführung ins Programm um 19.15 Uhr

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Abendkasse: 35.– CHF | Schüler/Studenten 5.– CHF
Vorverkauf: 30.– CHF | swidro Drogerie Heidegger im ceha, Hauptstr. 63, Kreuzlingen, Tel. +41 (0)71 672 20 90

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Herzlichen Dank für die Unterstützung: Stadt Kreuzlingen, www.thurgaukultur.ch, Alice Wartemann-Stiftung, Dr.Heinrich Mezger-Stiftung, Migros Kulturprozent, TKB Jubiläumsstiftung, Kultursee

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Johannes Brahms (1833-1897)

Die 8 Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a (Choral St. Antoni) entstanden als Orchesterwerk im Sommer des Jahres 1873 in Tutzing. Die Uraufführung fand am 2. November 1873 in Wien mit grossem Erfolg unter Brahms‘ Leitung statt. Aus seiner Feder stammt auch eine Fassung für zwei Klaviere (op. 56b). Diese wurde am 10. Februar 1874 ebenfalls in Wien uraufgeführt. Brahms zeigt sich auch hier als Meister der Variationskunst.

Béla Bartòk (1881-1945)

Für die Besetzung seiner Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug, die vom Schweizer Dirigenten und Mäzen Paul Sacher in Auftrag gegeben wurde, gibt es keine Vorbilder. In der Partitur werden neben den zwei Klavieren drei Pauken, Xylofon und zwei kleine Trommeln vorgeschrieben (mit und ohne Schnarrsaiten) sowie vier Becken, große Trommel, Triangel und Tamtam. Darüber hinaus verlangte Bartók die unterschiedlichsten Artikulationsarten: Anschlag des Beckens mit dem Paukenschlägel, mit dem schweren Ende des Trommelstocks, mit einem dünnen Holzstäbchen, mit der Klinge eines Taschenmessers oder mit einem ähnlichen Werkzeug…

Auf diese Weise entstand eines der atmosphärischsten kammermusikalischen Werke des 20. Jahrhunderts, in dessen Zentrum eine irisierende Nachtmusik mit Waldesrauschen und Vogelkonzert steht. Die Uraufführung der Sonate, bei der Bartók und seine Frau Ditta Pásztory die Klavierparts übernahmen, fand am 16. Januar 1938 in Basel statt. Das Konzert war einer der größten Erfolge, die dem Komponisten zu seinen Lebzeiten vergönnt waren – sowohl beim Publikum als auch bei der Presse.

Die Sätze der Sonate (komponiert 1937) lauten:
Assai lento – Allegro molto
Lento, ma non troppo
Allegro, ma non troppo

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Datum: Montag, 27. Oktober 2014 15:16
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