5. Abonnementskonzert

Dienstag, 16. Mai 2017, 20 Uhr
Kulturzentrum Dreispitz Kreuzlingen

Südwestdeutsche Philharmonie
Variations on America – Optimismus
Benjamin Engeli, Klavie
Tobias Engeli, Dirigent

tb

Programm

Leonard Bernstein(1918-1990)
Ouvertüre zum Musical „Candide“, komp.1956

George Gershwin (1898-1937)
Klavierkonzert in F-Dur, komp. 1925

John Adams (*1947)
The Chairman Dances, komp.1986

Leonard Bernstein
Symphonische Tänze aus „West Side Story“

 

Flyer als PDF

 

Leonard Bernstein entstammte einer jüdischen Einwandererfamilie aus Riwne (Równo) in der heutigen Ukraine. Er studierte an der Harvard-Universität Klavier und Komposition. Bereits 1943 wurde er Assistant Conductor des New York Philharmonic Orchestra. In ebendiesem Jahr konnte Bernstein seine Begabung unter Beweis stellen, als er kurzfristig für den erkrankten Bruno Walter einspringen musste. Das verhalf ihm zum Durchbruch und war so Beginn einer beispiellosen Karriere.
Im Wien fand im April 1963 die erste Aufführung von seinem Musical „Candide“ in deutscher Sprache statt. Das bekannteste Musikstück daraus ist die Konzertfassung der Ouvertüre für grosses Orchester.
Im berühmten Musical „West Side Story“ kombiniert Bernstein mehrere Musikelemente miteinander: verschiedene Jazzströmungen, klassische Oper und lateinamerikanische Tanzmusik. Durch die Verwendung bestimmter Elemente aus Harmonik, Melodik und Rhythmik charakterisiert er die rivalisierenden Gruppen Jets und Sharks. (Uraufführung 1957)
George Gershwin wurde 1898 als Jacob Gershovitz in Brooklyn als Kind der russisch-jüdischen Immigranten Morris und Rose Gershovitz geboren. Bei der begeisternden Uraufführung von „Rhapsody in blue“ (1924) war die Crème de la Crème des musikalischen und gesellschaftlichen New York zugegen. So kam es, dass Gershwin kurze Zeit später von der New York Symphony Society den Auftrag erhielt, ein Orchesterwerk zu schreiben. Er sagte ein Klavierkonzert zu und erhielt die Garantie von sieben Auftritten als Solist. Die Uraufführung seines Concerto in F fand am 3. Dezember 1925 in der Carnegie Hall statt.
John Adams lernte Klarinette bei seinem Vater und spielte in Marschkapellen und kleineren Orchestern. Mit zehn Jahren begann er zu komponieren. Nach Abschluss seiner Studien zog er nach San Francisco, wo er zehn Jahre am Conservatory of Music unter-richtete, bevor er ab 1982 als Hauskomponist der San Francisco Symphony für dessen Dirigent de Waart die erfolgreiche und kontroverse Konzertreihe „Neue und ungewöhnliche Musik“ entwickelte.

Benjamin Engeli zählt zu den vielseitigsten Pianisten der jungen Generation. Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau oder dem Tonhalle Orchester Zürich.
Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich mit Begeisterung der Kammermusik. Als Mitglied des Tecchler Trios gewann er 2007 den berühmten ARD-Musikwettbewerb in München. Inzwischen führt er mit dem Gershwin Piano Quartet, dem Zurich Ensemble und verschiedenen anderen Formationen eine weltweite Konzerttätigkeit. Seit 2009 ist er an der Hochschule für Musik in Basel tätig, und seit 2013 leitet er eine Klavierklasse am Landeskonservatorium Vorarlberg in Feldkirch.
Benjamin Engeli stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh, sich für die verschiedensten Instrumente zu begeistern. Er studierte zuerst Horn und dann Klavier bei Adrian Oetiker und Homero Francesch in Basel und Zürich.

Schon als Kind wollte Tobias Engeli Dirigent werden. Mit 15 Jahren stand er zum ersten Mal am Pult und ist seither begeistert vom Dirigentenberuf. Heute ist er Kapellmeister an der Oper und der musikalisches Komödie Leipzig. Seine Vielseitigkeit und Offenheit führen ihn neben dem gängigen Opernrepertoire auch zu Uraufführungen. Sein Herz schlägt fürs Musiktheater und dementsprechend ist auch sein Werdegang: 2009-2014 war er stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Plauen-Zwickau und arbeitete dort intensiv mit dem Philharmonischen Orchester zusammen. Seine weiteren Aufgaben führten ihn vermehrt auch auf das Konzertpodium, mit Orchestern wie Hamburger Symphoniker, das Orchester der Landesbühnen Sachsen, Staatsorchester Darmstadt, Badische Staatskapelle Karlsruhe, Beethoven-Orchester Bonn, Augsburger Philharmoniker.
Aufgewachsen in einer Musikerfamilie war seine Kindheit und Jugend erfüllt mit musikalischen Anregungen und Aktivitäten zunächst vor allem als Pianist und Cellist. Nach dem Cellostudium in Winterthur (Schweiz) und Hamburg folgte die Dirigierausbildung bei Prof. Christof Prick an der Musikhochschule Hamburg.

 

Eintritt CHF 40, Schüler/Studenten CHF 5
Vorverkauf bei Kreuzlingen Tourismus, Hauptstrasse 39, Tel. 071 672 38 40
Sponsor: Stadt Kreuzlingen, Kanton Thurgau

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